Hörstation 1: Schloss Lenzburg

 

Zum Anhören, die Audiodatei abspielen:

 

Hörstation 1:
Schloss Lenzburg

Fauchi ist bekanntlich auf Schloss Lenzburg aus dem Ei geschlüpft und wurde hier liebevoll von Menschen aufgezogen. Deshalb ist er einer der wenigen Drachen der einigermassen zahm ist. Allerdings nur einigermassen, denn er ist immer noch ein echtes Drachenkind! Und das heisst, dass er sehr wild sein kann. Er geht – wie alle Drachenkinder – zur Drachenschule. Weil er aber auf dem Schloss die vielen Besucher unterhalten muss, kommt er oft zu spät zur Schule und die Drachenlehrer schimpfen mit ihm.

Fauchi gehört zur Familie der Feuerdrachen und daher ist es logisch, dass er ab und zu Feuer speit und öfters Rauch aus seinen Nasenlöchern bläst. Und – wie der Name sagt – faucht er, statt zu sprechen. Er hat eine laute und sehr heisere Stimme. Bisher konnte ihn kein Mensch verstehen. Nun hat der Drachenforscher Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels den Drakotranslator entwickelt. Ein Gerät, mit dem man die Drachensprache verstehen kann!

Dank diesem Gerät konnten wir viel Neues und Interessantes über Fauchi erfahren! In der Drachenschule hat er einen besten Freund, der heisst Zwieback - auch er ein Feuerdrache. Die zwei hecken immer wieder Streiche aus. Und es gibt noch mehr Drachenkinder. Zum Beispiel Luftibus, Flugi, Pummelia und Bovinia. Und die sind oft wild und frech und denken sich gerne Streiche aus. Es ist leicht vorstellbar, dass es die Drachenlehrer nicht leicht haben mit solchen Schülern.

All das und noch mehr hat der Drachenforscher schon herausgefunden. Aber es gibt immer noch viele Dinge, die unbekannt sind:

Wie kommt Fauchi aus dem Schloss, wenn er doch in einem Käfig sitzt? Wo ist die Drachenschule? Wie kommt Zwieback ins Schloss, wenn er seinen besten Freund Fauchi besucht? Und was denken die Drachen über uns Menschen?

Wir wissen es nicht.

Falls irgendjemand etwas sehen oder erfahren sollte, dann melden Sie es uns. Auf Schloss Lenzburg bei der Drachenforschungsstation, oder auf Schloss Heidegg bei der dort ansässigen Hochschule für Drakologie!